Nov 05

Roberto Di Matteo erwartet eine heiße Atmosphäre

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Nach drei Spielen in der Gruppenphase der Champions League ist der FC Schalke 04 noch immer ungeschlagen. Mit einem weiteren erfolgreichen Auftritt bei Sporting CP könnte Königsblau am Mittwoch (5.11., 20.45 Uhr) in Lissabon bereits frühzeitig einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde machen.

„Auswärts aufzutreten ist immer etwas anderes als zu Hause“, betont Roberto Di Matteo. Dennoch lässt er keine Zweifel daran aufkommen, dass seine Elf einen erfolgreichen Auftritt anpeilt. Denn wenn der FC Chelsea zeitgleich in Maribor gewinnt, hätte Schalke bei zwei noch auszutragenden Partien in der Gruppenphase sechs Punkte Vorsprung auf Platz drei und wäre damit wohl nur noch theoretisch einzuholen.

Der Italiener weiß allerdings um die Schwere der Aufgabe in Portugal. „Wir haben im Hinspiel sehen können, dass Sporting über eine gute und vor allem technisch sehr starke Mannschaft verfügt“, sagt der Coach. „Aber wir haben auch gemerkt, dass Lissabon defensiv einige Schwächen hat.“

Wichtig sei es, sich etwas cleverer als in der VELTINS-Arena zu verhalten. „Nach der 3:1-Führung hätten wir das Spiel besser kontrollieren müssen“, blickt der 44-Jährige zurück. „Aber seit dem ersten Aufeinandertreffen sind zwei Wochen vergangen. In diesem Zeitraum haben wir uns weiter entwickelt und weitere Schritte gemacht, um uns zu verbessern.“

Die Knappen können sich auf einen Gegner einstellen, der mit einer großen Portion Wut im Bauch auftritt. Denn das Schalker Siegtor in der Nachspielzeit wurmt die Grün-Weißen noch immer, zumal der Strafstoß, den Eric Maxim Choupo-Moting zum 4:3 verwandelte, aus einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters resultierte. „Leider passiert so etwas im Fußball. Auch Schalke oder ich als Trainer bei meinen vorherigen Stationen haben solche Situationen in der Vergangenheit schon erleben müssen“, sagt Di Matteo, der eine „heiße Atmosphäre im Stadion“ erwartet.

Im Nachgang der Partie hatte Sporting bei der UEFA Protest gegen die Spielwertung eingelegt und alternativ die Auszahlung der Prämie für ein Unentschieden beantragt. Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission des Europäischen Fußball-Verbandes wies die Beschwerde der Portugiesen jedoch als unzulässig zurück.

Von derlei Nebengeräuschen möchten sich die Knappen aber nicht ablenken lassen. „Wir müssen uns auf unsere Leistung, auf unsere Ziele konzentrieren“, fordert der königsblaue Chef-Trainer. Mit der Entwicklung seines Teams ist der neue Coach zufrieden. „Die Spieler zeigen eine große Bereitschaft“, berichtet er.

Welche Startelf der Italiener im Estadio Jose Alvalade XXI ins Rennen schickt, verrät er noch nicht. Zumal es noch das eine oder andere personelle Fragezeichen gibt. Bei Kevin-Prince Boateng (Sprunggelenksbeschwerden), Sidney Sam (muskuläre Probleme) und Benedikt Höwedes (Schlag auf die Achillessehne) müsse man das Abschlusstraining abwarten, so Di Matteo. Definitiv fehlen wird Julian Draxler, der sich gegen Augsburg einen Teilabriss der Semimembranosus-Sehne zugezogen hat. „Dieser Ausfall tut uns weh“, sagt der Fußballlehrer, denn „Julian ist ein sehr wichtiger Spieler für uns.“

Auch Joel Matip (Fußprellung) sowie die Langzeitverletzten Leon Goretzka, Felipe Santana, Fabian Giefer (alle Aufbautraining nach Muskelbündelrissen) sowie Jefferson Farfan (Reha nach Knie-Operation) und Sead Kolasinac (Reha nach Kreuzbandriss) können gegen Sporting nicht mitwirken.

Quelle: Schalke04
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Okt 29

Abfahrtszeiten für Freitag!

Zur Information :

Die Abfahrtszeiten für das Spiel am Freitag sind:

16:00 Uhr Wilnsdorf

16:15 Uhr Eiserfeld

16:30 Uhr Siegerlandhalle

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Okt 26

0:1 im Topspiel – S04 unterliegt in Leverkusen

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Keine Punkte im Bundesliga-Topspiel am Abend: Der FC Schalke 04 musste sich bei Bayer Leverkusen am Samstag (25.10.) mit 0:1 geschlagen geben und kassierte damit erstmals eine Niederlage unter dem neuen Chef-Trainer Roberto Di Matteo. Das goldene Tor für die Gastgeber erzielte Hakan Calhanoglu in der 53. Minute per Freistoß.

Taktik und Personal

Die Knappen traten am Rhein gegenüber dem 4:3 in der Königsklasse gegen Sporting mit einer personellen Veränderung an. Anstelle von Kevin-Prince Boateng, der aufgrund einer Bänderdehnung nicht im Kader stand, lief Eric Maxim Choupo-Moting auf. Die taktische Formation wurde beibehalten – der S04 agierte im gewohnten 4-2-3-1-System.

Kompakte Knappen, kaum Chancen

Auf eigenem Platz übernahm die Werkself zunächst die Initiative, ehe sich ab der zehnten Minute eine ausgeglichene Partie ohne zwingende Chancen entwickelte. Die Knappen lauerten geschickt auf Fehler und Lücken. Leverkusen rannte indes an, kam aber ebenfalls nicht durch. Beide Mannschaften standen defensiv kompakt und ließen dem Gegner jeweils nur wenige Räume. So waren es seitens der Rheinländer eher Versuche aus der zweiten Reihe, vornehmlich von Hakan Calhanoglu, die Ralf Fährmann beschäftigten. Sein Gegenüber Bernd Leno musste in den ersten 45 Minuten noch keine wirkliche Kostprobe seines Könnens abgeben. Abgesehen von zwei Kontermöglichkeiten der Schalker blieb es ruhig vor seinem Kasten.

Calhanoglu trifft in den Winkel

Leverkusen kam mit viel Schwung aus der Kabine und übte im eigenen Stadion nun viel Druck aus. Die Folge war das 1:0 durch Hakan Calhanoglu. Der türkische Nationalspieler stellte einmal mehr die Qualitäten seines rechten Fußes unter Beweis und schlenzte nach 53 Minuten einen Freistoß in den linken Winkel. Auch nach der Führung blieben die Rheinländer tonangebend und kreierten weitere gute Möglichkeiten. Zudem stand die Werkself defensiv weiter sicher und ließ die Offensive der Gäste nicht zur Entfaltung kommen.

Schalke war zwar gewillt, fand aber kein passendes Mittel gegen den gegnerischen Abwehrblock, der in den letzten fünf Minuten des Spiels nach einem Platzverweis gegen Tin Jedvaj mit einem Mann weniger agieren musste.

Fazit und Ausblick

Nach einer weitestgehend ausgeglichenen ersten Hälfte trat Leverkusen nach dem Seitenwechsel aufs Gaspedal. Gerade in den Minuten rund um das Führungstor hatte Bayer die Partie vollends unter Kontrolle und legte so den Grundstein für den Heimdreier. Der S04 bäumte sich zwar noch einmal auf, letztlich aber ohne Erfolg.

Die kommende Aufgabe für die Knappen heißt FC Augsburg. Die Fuggerstädter, die den SC Freiburg am Nachmittag mit 2:0 besiegen konnten, sind am Freitag (31.10.) um 20.30 Uhr zu Gast in der VELTINS-Arena.

Quelle: Schalke04
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Okt 24

Gut organisiert gegen Bayers Power-Fußball

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Schalke gegen Leverkusen am Samstagabend (25.10., 18.30 Uhr) – es ist schon Tradition, dass diese Paarung zur Topspielzeit stattfindet. Das kommende Duell zwischen den Königsblauen und der Werkself ist mittlerweile zum sechsten Mal in Folge das Highlight-Spiel in der Bundesliga. Dabei wollen die Knappen in der BayArena ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

„Wir haben jetzt zwei Pflichtspielsiege in Folge eingefahren. Die Mannschaft ist in einer guten Verfassung, auch die Moral stimmt“, sagt Roberto Di Matteo vor seinem ersten Auswärtsspiel mit dem S04. „Wir wollen am Samstag mit einem positiven Resultat nach Hause fahren.“

Gegen den Tabellensechsten, der die vergangenen drei Bundesligapartien unentschieden gespielt hat, müssen die Gelsenkirchener aller Voraussicht nach auf Kevin-Prince Boateng verzichten. Der Mittelfeldspieler war am Dienstag (21.10.) gegen Sporting Lissabon umgeknickt. Di Matteo zu dieser Personalie: „Bei Kevin sieht es für das Spiel nicht gut aus. Ich glaube nicht, dass er dabei sein kann. Ansonsten sind alle Spieler gesund, die auch gegen Sporting im Kader waren.“ Wer Boateng gegen Bayer ersetzen soll, ließ der Italiener noch offen. „Wir werden im Abschlusstraining mit der Mannschaft noch einige Sachen probieren und dann entscheiden. Es kommen verschiedene Spieler für diese Position in Frage.“ Unklar ist, ob Joel Matip nach seiner Fußprellung in das Aufgebot zurückkehren wird. „Das kann man jetzt noch nicht sagen. Bei Joel müssen wir noch abwarten“, so der Trainer.

Positive Nachrichten gab es für die Knappen indes am Donnerstag (23.10.) auf dem Trainingsplatz. Felipe Santana, der den Blau-Weißen seit dem Heimspiel gegen Bayern München aufgrund eines Muskelbündelrisses fehlt, ist wieder ins Training eingestiegen und schuftete abseits der Mannschaft individuell mit den Athletik-Trainern. Auch Leon Goretzka macht bei seiner Reha weiterhin Fortschritte. „Wir hoffen, dass beide bald wieder im Kader stehen“, sagt Di Matteo.

Der Chef-Trainer weiß allerdings nur allzu gut, dass seine Elf eine Top-Leistung an den Tag legen muss, um am Rhein das nächste Erfolgserlebnis einzufahren. „Wir müssen taktisch sehr gut stehen und versuchen, unsere Qualitäten ins Spiel zu bringen, um Bayer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen“, erklärt der 44-Jährige, der vor allem von der Offensive der Leverkusener angetan ist. „Es ist eine sehr starke Mannschaft, die einen Power-Fußball spielt. Sie verteidigen sehr hoch.“ Um seine Mannschaft perfekt auf das Duell einzustellen, hat der Coach mehrere Auftritte von Bayer studiert, unter anderem den 2:0-Sieg am Mittwoch (22.10.) in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg.

Di Matteo: „Leverkusen macht es dem Gegner richtig schwer. Wir müssen uns gegen sie in der Organisation verbessern und Kontinuität in unser Spiel bringen.“ Dem Fußballlehrer ist allerdings bewusst, dass sein Team noch Zeit braucht, um seine Vorstellungen zu automatisieren. „Das kommt nicht über Nacht. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das hinbekommen.“

Quelle: Schalke04
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Okt 19

Drei Punkte zum Einstand von Roberto Di Matteo

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Roberto Di Matteo hat ein erfolgreiches Debüt als Chef-Trainer des FC Schalke 04 gefeiert. Gegen Hertha BSC setzte sich seine Mannschaft am Samstag (18.10.) mit 2:0 durch und kletterte in der Tabelle auf den achten Platz. Die königsblauen Treffer erzielten Klaas-Jan Huntelaar (19.) und Julian Draxler (65.).

Taktik und Personal

Benedikt Höwedes, der zuletzt mit einer Sehnenverletzung pausieren musste, rückte für den gesperrten Joel Matip ins Team. Weitere Veränderungen gegenüber dem 1:2 in Hoffenheim am vergangenen Spieltag waren die Startelfeinsätze von Kevin-Prince Boateng und Kaan Ayhan. Das Duo begann anstelle von Max Meyer und Marco Höger. Taktisch ließ Di Matteo seine Mannschaft im 4-2-3-1-System mit Kevin-Prince Boateng in zentraler Position hinter der Spitze Huntelaar auflaufen.

Klaas-Jan Huntelaar trifft zum 1:0

Die Begegnung in der ausverkauften VELTINS-Arena benötigte keine lange Anlaufphase. Die Knappen präsentierten sich in den ersten Minuten sehr engagiert und hatten gegen früh attackierende Gäste bereits in der Anfangsphase gute Chancen. Nachdem Huntelaar zunächst zwei Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatte, vollendete der Niederländer im dritten Versuch schließlich per Kopf erfolgreich zur Schalker Führung (19.). Nach dem 1:0 entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich die Hauptstädter nicht versteckten. Der königsblauen Defensive gelang es aber, die Angriffsbemühungen der Berliner stets rechtzeitig im Keim zu ersticken. Insgesamt gab es nach der Führung bis zum Pausenpfiff kaum noch nennenswerte Strafraumaktionen.

Julian Draxler macht’s mit links

Die zweiten 45 Minuten knüpften zunächst an das Geschehen der ersten Hälfte an. Ein Großteil der Ereignisse auf dem Rasen spielte sich im Mittelfeld ab, wirklicher Kombinationsfluss kam lange Zeit nicht zustande. Phasenweise war Hertha sogar leicht überlegen, der zweite Treffer der Partie aber gelang Königsblau. Torschütze war Julian Draxler, der nach 65 Minuten mit einem Linksschuss aus rund 17 Metern auf 2:0 erhöhte. In der Schlussphase erhöhten die Berliner noch einmal den Druck, schafften es aber nicht, den gut aufgelegten Ralf Fährmann zu bezwingen.

Fazit und Ausblick

Die Königsblauen zeigten zwar keinen Zauberfußball, dafür aber behielten sie die drei Punkte in Gelsenkirchen. Das Team um Kapitän Benedikt Höwedes agierte taktisch sehr diszipliniert, ließ den Berlinern in Tornähe wenig Raum und nutzte seine eigenen Chancen selbst eiskalt aus.

Am kommenden Spieltag ist der S04 – abermals samstagabends um 18.30 Uhr – bei Bayer Leverkusen gefordert. Vor dem Kräftemessen mit der Werkself ertönt allerdings erst einmal die Champions-League-Hymne auf Schalke, am Dienstag (21.10.) um 20.45 Uhr ist Sporting Lissabon zu Gast in der VELTINS-Arena.

Quelle: schalke04
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Okt 17

Roberto Di Matteo: Freue mich auf erstes Heimspiel

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Schalkes neuer Chef-Trainer Roberto Di Matteo feiert gegen Hertha BSC am Samstag (18.10., 18.30 Uhr) sein Debüt an der Seitenlinie. „Ich freue mich auf die Partie in der VELTINS-Arena“, sagt der 44-Jährige. „Das Stadion ist fantastisch, die Unterstützung der Fans großartig.“

Dass seine Spieler die drei Punkte gegen den Hauptstadtclub fest im Visier haben, konnte der neue Coach in den bisherigen Trainingseinheiten unter seiner Regie spüren. „Die Jungs sind mit der aktuellen Punkteausbeute nicht zufrieden. Wir wollen in der Tabelle schnellstmöglich klettern.“

Seine neue Mannschaft hat Di Matteo in vielen Einzelgesprächen kennengelernt und dabei seine Ideen vom Fußball vermittelt. Etwas schade sei gewesen, dass aufgrund der FIFA-Abstellungsperiode einige Akteure erst spät zur Mannschaft stoßen konnten. „Die Spieler, die vor Ort waren, haben sehr intensiv und gut trainiert. Aber das ist auch klar; wenn ein neuer Trainer da ist, fängt jeder bei Null an und will sich zeigen.“ Ein Hauptaugenmerk in den vergangenen Einheiten habe auf der Taktik gelegen, verrät der Fußballlehrer, der sich bei seinen Überlegungen für das Kräftemessen mit der Alten Dame aber nicht in die Karten schauen lassen möchte.

Di Matteo betont, dass sich binnen weniger Tage nicht alles grundlegend verändern lasse. „Wir müssen Schritt für Schritt machen, uns Stück für Stück verbessern. Alles auf einmal geht nicht“, sagt er. Wichtig sei, dass die Balance zwischen Defensive und Offensive stimme. „Vorne haben wir viel Potenzial, aber in der Organisation auf dem Platz müssen wir noch an einigen Dingen feilen“, so der Italiener.

Wie der Kader gegen die Berliner aussieht, kann Di Matteo noch nicht genau sagen, da es noch das eine oder andere Fragezeichen gebe. Julian Draxler, der im Länderspiel gegen Irland nach einem Pferdekuss angeschlagen ausgewechselt werden musste, werde aller Voraussicht nach auflaufen können. Auch Dennis Aogo, der zuletzt verletzt pausieren musste, sei auf einem guten Weg. „Wir müssen das Abschlusstraining abwarten. Danach wissen wir mehr“, erklärt der Fußballlehrer.

Ebenso wie mit seinem Team hat sich der neue Chef-Trainer auch ausführlich mit dem Gegner beschäftigt. „Ich habe mir die vergangenen Spiele der Berliner ganz genau angeschaut“, verrät Di Matteo und ergänzt, dass er sich auch vor seinem Engagement auf Schalke intensiv mit dem deutschen Fußball beschäftigt habe. „Die Bundesliga ist also kein Neuland für mich, ich kenne mich aus“, sagt er.

Bei der Hertha gelte es vor allem auf Salomon Kalou aufzupassen, den der Coach als Stürmer bezeichnet, „der einer Abwehr große Probleme bereiten kann. Aber darauf sind wir eingestellt. Ich sehe uns gut vorbereitet und bin optimistisch, dass wir eine gute Partie abliefern werden.“

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Okt 17

#S04BSC: Infos rund ums Spiel

Bundesliga-Bilanz aus S04-Sicht

Gesamt: 29 Siege, 10 Unentschieden, 21 Niederlagen
Heim: 19 Siege, 8 Unentschieden, 3 Niederlagen
Auswärts: 10 Siege, 2 Unentschieden, 18 Niederlagen

Spielleitung

Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Assistenten: Robert Kempter (Sauldorf), Thorsten Schiffner (Konstanz)
Vierter Offizieller: Guido Kleve (Nordhorn)

Spielkleidung

Schalke: blaue Trikots, weiße Hosen, blaue Stutzen
Berlin: orange-gelbe Trikots, orangene Hosen, weiße Stutzen

Wettervorhersage

In Gelsenkirchen werden am Abend Temperaturen zwischen 15 und 17 Grad erwartet.

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Sep 21

Mit neun Mann: S04 erkämpft Remis gegen Frankfurt

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Die Königsblauen haben sich am Samstag (20.9.) in einem Spiel mit vielen Karten mit 2:2 von Eintracht Frankfurt getrennt. Nachdem die Gäste durch Alex Meier (15.) und Marco Russ (24.) mit 2:0 in Führung gegangen waren, brachten Eric Maxim Choupo-Moting (40.) und Julian Draxler (50.) den S04 zurück in die Partie. Letztgenannter wurde genauso wie Kevin-Prince Boateng und Frankfurts Slobodan Medojevic vorzeitig des Feldes verwiesen.

Taktik und Personal

Chef-Trainer Jens Keller hatte nach der Partie beim FC Chelsea nicht viele Möglichkeiten zum Rotieren. Dem 43-Jährigen stand gegen die Hessen derselbe Kader wie am Mittwoch (17.9.) in der Champions League zur Verfügung. Einzig Sidney Sam bekam vom Coach eine Pause. Sein Platz auf der rechten Offensivseite im 4-2-3-1-System der Knappen nahm Eric Maxim Choupo-Moting ein.

Frankfurt eiskalt

Bereits im Vorfeld der Partie hatte Jens Keller gesagt, dass seine Elf taktisch anders agieren würde als noch an der Stamford Bridge. Standen die Königsblauen gegen Chelsea noch tief und lauerten auf Konter, waren sie gegen die Eintracht darum bemüht, das Spiel zu kontrollieren und den Gegner in die eigene Hälfte zu drücken.

Die Frankfurter nahmen dies so an, hatten zunächst kaum Probleme, die Blau-Weißen von ihrem Tor fernzuhalten und gingen mit der ersten Chance der Partie in Führung. Nach einer Ecke der Gäste von links war es Alex Meier, der aus spitzem Winkel abstaubte (15.). Auch nach dem Rückstand fiel den Knappen nicht wirklich viel ein, um die Abwehr der Gäste zu durchbrechen. Diese wiederum bestraften jede Nachlässigkeit gnadenlos und erhöhten durch eine starke Einzelaktion von Marco Russ auf 2:0 (24.). Anschließend waren die Hausherren gezwungen, deutlich mehr Risiko zu gehen und erspielten sich ihre ersten Möglichkeiten. Zwar vergab Max Meyer wenige Minuten nach dem 0:2 die bis dahin größte Chance der Schalker, kurz vor der Pause stellte Eric Maxim Choupo-Moting per Handelfmeter dennoch den  Anschluss her.

Das Tor schien die Königsblauen zu beflügeln. Schalke kam mit sehr viel Schwung aus der Kabine und erzielte nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff einen Treffer mit Seltenheitswert. Bei einer wunderschönen Flanke von Eric Maxim Choupo-Moting verlor die Gästeabwehr Julian Draxler aus den Augen, der sich aus kurzer Distanz mit einem Kopfballtor zu seinem 21. Geburtstag selbst beschenkte. Angetrieben vom Ausgleich erhöhten die Gastgeber in der Folge den Druck. Frankfurt indes rückte immer weiter zurück und beschränkte sich auf Konter. In der 61. Minute wurde die Drangphase der Königsblauen durch eine Gelb-Rote-Karte für Kevin-Prince Boateng allerdings unterbrochen. Und es kam noch schlimmer: In der 71. Minute hat Schiedsrichter Markus Schmidt eine Tätlichkeit von Julian Draxler an Carlos Zambrano gesehen und zeigte dem Geburtstagskind die Rote Karte. Mit zwei Mann mehr hatten die Hessen nun natürlich mehr Spielanteile und drückten auf ihren dritten Treffer. Die Blau-Weißen wehrten sich jedoch mit allem, was sie hatten und hielten dem Druck erfolgreich Stand. Zwar musste Frankfurts Slobodan Medojevic in der Schlussphase mit der Ampelkarte ebenfalls vorzeitig vom Platz, am Ergebnis sollte sich aber nichts mehr ändern.

Fazit und Ausblick

Ein verrücktes Spiel in der VELTINS-Arena. 0:2 zurückgelegen, ausgeglichen und am Ende zu neunt einen Punkt geholt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpften sich die Gastgeber zurück in die Partie und haben sich den Punkt mehr als verdient. Ohne die Platzverweise wäre womöglich auch noch ein Sieg drin gewesen. So muss der S04 weiterhin auf den ersten Dreier der Saison warten.

Viel Zeit, um neue Kräfte zu sammeln bleibt den Schalkern nicht. Bereits am Dienstag (23.9.) steht das Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen an. Ein Sieg an der Weser wäre in doppelter Hinsicht wichtig. Zum einen für das Punktekonto und zum anderen für das Selbstbewusstsein vor der nächsten Bundesliga-Partie. Denn am Samstag (27.9.) kommt es dann zum Knaller: Blau-Weiß gegen Schwarz-Gelb!

Schalke: Fährmann – Höger, Ayhan, Neustädter, Fuchs – Boateng, Aogo – Choupo-Moting (90. Friedrich), Meyer (74. Barnetta), Draxler – Huntelaar (82. Obasi)
Frankfurt: Trapp – Chandler, Zambrano, Russ, Djakpa (58. Oczipka) – Hasebe – Ignjovski (72. Aigner), Medojevic – Meier, Inui – Seferovic
Tore: 0:1 Meyer (15.), 0:2 Russ (24.), 1:2 Choupo-Moting (40./Handelfmeter), 2:2 Draxler (50.)
Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)
Zuschauer: 61.798
Gelbe Karten: Ayhan – Zambrano, Ignjovski
Rote Karte: Draxler (71./Tätlichkeit)
Gelb-Rote-Karten: Boateng (61.) – Medojevic (85.)

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Sep 01

Das war ein Fight!

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Der Rahmen für ein Spektakel stimmte von Beginn an. Ausverkauftes Haus, eine wahnsinnige Stimmung und zu Gast der Deutsche Meister und Pokalsieger Bayern München. Das Feld war bestellt und die S04-Fans sorgten schon vor dem Anpfiff für ein Highlight. Für das erste Spiel in der VELTINS-Arena hatten sich die königsblauen Fans eine ganz besondere Choreographie ausgedacht, die an den Kultfilm „Fußball ist unser Leben“ angelehnt war: blau-weiße Fahnen im Oberrang, tausende Fußball-Papptafeln unten und der Schriftzug des Film-Titels.

Ähnlich wie in Hannover zelebrierten Mannschaft und Fans vor dem Aufwärmprogramm den Zusammenhalt, als sich alle Spieler vor der Nordkurve als Einheit aufgebaut haben. Eine Einheit, die zusammensteht – genauso präsentierte sich das Team von Chef-Trainer Jens Keller auch auf dem Platz: mit viel Leidenschaft, Kampf- und Laufbereitschaft.

Und das mit einem Kapitän, der vorangeht. Links, rechts oder in der Mitte – völlig egal, Benedikt Höwedes rackerte und ackerte auf jeder Position in der Viererabwehrkette. Sinnbildlich war der Ausgleichstreffer, den das Schalker Eigengewächs in der 62. Minute mit aller Macht förmlich erzwungen hatte. „Jeder, der heute dabei war – egal, ob auf dem Platz oder auf der Bank – hat seinen Teil dazu beigetragen“, freute sich der Weltmeister über den Zusammenhalt auf und neben dem Platz. „Ich bin stolz darauf, dass wir so stark dagegen gehalten haben.“

Trotz einiger Umstellungen, trotz dreier verletzungsbedingter Auswechslungen und trotz der schwachen ersten 20 Minuten ließen sich die Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. Auch wenn es „nur“ ein Punkt war, die Reaktion gegen eine der besten Mannschaften der Welt nach den letzten Negativergebnissen stimmte. „Da sieht man mal, was alles möglich ist, wenn man als Team zusammen arbeitet“, hebt auch Max Meyer den starken Teamspirit hervor. „Wenn einer für den anderen läuft, dann kann man auch so einem Gegner wie Bayern einen Punkt abnehmen.“ Wenn dazu noch auf einen ganz starken Keeper Verlass ist, dann kann auch der große FC Bayern geärgert werden. Vor allem in der Anfangsphase hielt Ralf Fährmann seine Jungs mit starken Paraden gegen Thomas Müller und Robert Lewandowski im Spiel.

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Auch der neue Spielertunnel, dem eines Bergarbeiterschachts nachgebaut, schien die Schalker Spieler zu inspirieren. Getreu den königsblauen Tugenden malochten die Kicker bis zum Umfallen. Bestes Beispiel: Kaan Ayhan. Der Abwehrmann musste nach 75 Minuten, von Krämpfen geplagt, ausgewechselt werden.

Einen großen Anteil am Erfolg hatte auch der Schalker Anhang, der von der ersten Minute an die Knappen nach vorne peitschte. Der S04 sog diese Stimmung förmlich auf und belohnte sich und die Fans mit einem viel umjubelten und verdienten 1:1 gegen die Bayern. „Die Fans hatten ein gutes Gespür dafür, dass wir auf dem Platz alles gegeben haben. Und dann ist auch der Funke auf die Tribüne übergesprungen“, erklärte Julian Draxler.

Auch Marco Höger fand nur lobende Worte für die S04-Fans: „Mit jedem gewonnen Zweikampf, mit jeder gelungenen Aktion pushen uns die Fans nach vorne, eben wie ein 12. Mann.“ Ein 12. Mann, der auch lange nach der Partie seine Kicker feierte. Und die Mannschaft präsentierte sich auch nach dem Schlusspfiff dem Anhang so, wie sie es bereits vor und während des Spiels getan hatte – als Einheit.

Quelle: FC Schalke
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